Die Gründe für einen neuen Verein können vielfältig sein. Meistens sind es (für ältere Nachwuchsspieler) vor allem besser bezahlte Verträge oder Trainingsbedingungen, die die Karrierechancen verbessern. Möglicherweise kann ein Vereinswechsel aber auch den persönlichen Vorlieben dienen oder relativ banal: einen Wohnortwechsel.
Für die Beantwortung dieser Frage, müssen zunächst die persönlichen Faktoren einbezogen werden. Wie gut ist mein Kind? Welche Trainingsmöglichkeiten benötigt mein Kind? In welcher Umgebung soll es trainieren? Wie gut ist der Trainer oder die Trainierin? Auf welchem Niveau spielen die Nachwuchsmannschaften des Vereins? Was wird für die Förderung meines Kindes getan – speziell bei Torwartspielern? Gibt es spezifisches Training nur für Torwartspieler, vielleicht sogar Einzeltraining? Zu guter letzt: Welche Kultur, welche Philosophie vertritt der Verein nach außen und ist es deckungsgleich mit dem Handeln der entsprechenden Vereinverantwortlichen und Trainer?
All diese Fragen gilt es zunächst zu beantworten und anschließend kann man deutlich einfacher – bereits durch die Homepage eines Vereins! – erkennen, welcher Verein der passende für das eigene Kind ist.
Anschließend können Ranking-Listen erstellt werden und Bewertungen aus dem Internet oder persönliche Erfahrungen einfließen. Freundliche Gespräche mit den Trainern, Coaches, Eltern! und anderen Kindern oder Nachwuchsspielern sollte man unbedingt auch führen! Selbstverständlich sollte man einfach auch mal anonym auf dem Platz stehen und Trainingseinheiten der Jugend beobachten – wie verhalten sich Trainer und Kinder? Schließlich fässt man alle Faktoren zusammen und entscheidet sich für einen Verein.
Die Frage scheint einfach – aber gerade Eltern, die über keinerlei Vorerfahrungen im Fußballvereinsleben verfügen, suchen den Weg des geringsten Widerstands. Und vielleicht ist ja gerade deren Kind extrem talentiert und mit dem richtigen Verein, dem richtigen Trainer, können schon sehr früh die Weichen richtig gestellt werden. Wird beispielsweise schlecht trainiert, nur das starke Bein z.B., ist es für die Zukunft sehr schwer, das schwache Bein wieder „stark“ zu machen. Wird hier frühzeitig versäumt, dem Kind „Beidfüßigkeit“ beizubringen – wird es früher oder später ggf. aussortiert. Beidfüßigkeit wird vermutlich in naher Zukunft von jedem Fußballer erwartet – und wer nicht beidfüßig spielt, der muss schon verdammt gut kicken können, mit seinem starken Fuß.
Also nur anhand dieses kleinen Beispiels, kann man die Wichtigkeit erkennen, dass man große Sorgfalt walten lassen sollte, bei der Auswahl des „richtigen“ Fußballvereins für talentierte Nachwuchsspieler.
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