Mentaltraining für Nachwuchsfußballer – Teil 1

Was ist Mentaltraining?

Mentaltraining im Leistungssport ist eine gezielte Förderung der mentalen Stärke von Sportlern, um ihre Leistung und damit ihren Erfolg zu verbessern. Dazu gehört unter anderem die Verbesserung der Konzentration, der Motivation, der Entscheidungsfindung und der emotionalen Stabilität. Mentaltraining kann man in Form von Einzelsitzungen (mithilfe eines Sportpsychologen z.B.) oder in Form von speziellen Übungen und Techniken durchgeführt werden. Sportler können diese selbst durchführen oder aber auch in kleinen Gruppen. Mentaltraining bildet einen wichtigen Bestandteil der Vorbereitung auf Wettkämpfe und kann zu einer deutlichen Leistungssteigerung führen. Eltern, Erwachsene und Trainer haben eine enorme Wirkung auf Kinder und Jugendliche. Deshalb haben sie selbstverständlich auch eine Vorbildfunktion für alle Heranwachsenden, auch speziell im Jugendsport.

Warum ist Mentaltraining bei Nachwuchsfußballern wichtig?

Mentaltraining hilft Nachwuchsfußballern ihre mentale Stärke und Konzentrationsfähigkeiten zu verbessern. Es hilft unter Druck besser besser zu performen und sich auf die Herausforderungen zu konzentrieren. Negative Gedanken und Emotionen können besser bewältigt werden. Und je weniger Störgeräusche, desto besser der Fokus. Ein intensives mentales Training kann ebenso dazu beitragen, dass das Selbstvertrauen der Spieler gestärkt wird. Ziele können „leichter“ erreicht werden, sportliche Leistungen können sich verbessern. Der heutige Leistungsfußball erfordert oft auch schon mental Stärke. Es gibt viele Herausforderungen, aber auch Rückschläge, die es gilt, bestmöglich zu bewältigen. Und ein gutes Mentaltraining hilft den Fußballspieler letztlich, sich besser auf diese derartige Herausforderungen einzustellen und diese optimal zu meistern.

Auswirkungen

Die positiven Auswirkungen eines Mentaltraining kurz zusammengefasst:

  • Verbesserung der Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Steigerung der Selbstmotivation und Selbstdisziplin
  • Verbesserung der emotionalen Stabilität und Resilienz
  • Förderung der Teamfähigkeit und des sozialen Miteinanders

Aber natürlich kann je nach Charakter des Fußballspielers ein zu intensives Mentaltraining sicherlich auch negative Folgen haben:

  • Möglicherweise zu hoher Leistungsdruck an sich selbst
  • Eigene Erwartungen werden zu hoch, innerer Druck nach Erfolg steigt, „Verkrampfung“
  • Gefahr des Übertrainings und der Überforderung
  • Mangelnde Balance zwischen Mentaltraining und körperlichem Training

Fazit

Mentaltraining kann bei Nachwuchsfußballern zu verbesserten Leistungen und einer stärkeren mentalen Gesundheit führen. Es gilt aber vorab zu klären, wieviel Mentaltraining optimal ist.

 

Wenn du mehr über Mentraltraining wissen willst -> Mentaltraining Übungen #1

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