Stellen Sie sich vor, Sie betreten einen Ort, an dem Fußballträume geboren werden und Generationen von Talenten heranwachsen. Willkommen beim SV Empor Berlin, einem Verein, der seit über 70 Jahren die Fußballlandschaft der Hauptstadt prägt und bereichert. Hier, im Herzen von Prenzlauer Berg, schlägt der Puls des Berliner Nachwuchsfußballs besonders stark. Seien Sie gespannt auf den Beitrag über den SV Empor, dem Kiezclub.
Mehr als nur ein Fußballclub
Der SV Empor Berlin, gegründet im Oktober 1949, ist weit mehr als nur ein gewöhnlicher Fußballverein. Mit seinem Sitz in der Cantianstraße 24 im pulsierenden Bezirk Pankow hat sich Empor als einer der größten und bedeutendsten Amateurvereine Berlins etabliert1. Die erste Herrenmannschaft kämpft aktuell in der Berlin-Liga, der sechsthöchsten Spielklasse im deutschen Fußball, und belegte in der Saison 2023/24 einen respektablen 9. Platz3.
In unmittelbarer Nähe zum Vereinsgelände befinden sich der malerische Mauerpark und der historische Wasserturm, zwei Wahrzeichen des Bezirks, die die tiefe Verwurzelung des Vereins in der Nachbarschaft symbolisieren. Diese Lage macht den SV Empor Berlin nicht nur zu einem sportlichen Zentrum, sondern auch zu einem wichtigen sozialen Treffpunkt im Kiez.
Was Empor Berlin wirklich auszeichnet, ist seine herausragende Rolle im Berliner Nachwuchsbereich. Mit etwa 1.200 Fußballern stellt der Verein die größte Fußballabteilung im Bezirk4. Besonders bemerkenswert: Fast alle Jugendmannschaften spielen in der höchsten Spielklasse des Berliner Fußball-Verbands – ein Beweis für die exzellente Nachwuchsarbeit des Vereins.
Die erste Herrenmannschaft des SV Empor Berlin ist das sportliche Aushängeschild des Vereins. In der Berlin-Liga messen sie sich mit den besten Amateurteams der Hauptstadt und zeigen Woche für Woche, was den Empor-Spirit ausmacht: Leidenschaft, Teamgeist und fußballerisches Können. In seiner langen Geschichte konnte der SV Empor Berlin zahlreiche Erfolge feiern. Zu DDR-Zeiten, als der Verein noch als BSG Empor HO Berlin firmierte, wurden annähernd 250 DDR-Meister- und 400 Berliner Einzel- und Mannschaftsmeistertitel errungen5. Diese beeindruckende Erfolgsbilanz zeugt von der langjährigen Tradition des Vereins in der Förderung von Spitzensportlern.

Der wahre Stolz des Vereins liegt jedoch in seinen Jugendmannschaften. Von der F-Jugend bis zur A-Jugend spielen fast alle Teams in der höchsten Berliner Spielklasse. Diese Leistung unterstreicht die hervorragende Nachwuchsarbeit des SV Empor Berlin und macht den Verein zu einer echten Talentschmiede.
Ein Blick auf die jüngsten Erfolge zeigt die Qualität der Jugendarbeit. Die U13-Mannschaft startete beispielsweise mit einem beeindruckenden Pokalerfolg in die Saison und setzte diesen Erfolg mit weiteren Siegen in der Liga fort6. Solche Leistungen sind keine Seltenheit bei Empor Berlin und zeugen von der kontinuierlichen Förderung junger Talente.
Die Nachwuchsförderung ist das Herzstück des SV Empor Berlin. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, junge Talente nicht nur fußballerisch, sondern auch persönlich zu fördern. Mit einem durchdachten Konzept werden Kinder und Jugendliche Schritt für Schritt an den Leistungsfußball herangeführt. Doch der SV Empor bietet neben dem Leistungsorientierten Fußball auch den Breitensport Fußball an.
Ein besonderes Highlight der Nachwuchsarbeit ist das „Schul- und Kitaprojekt“ des SV Empor Berlin. Seit dem Schuljahr 2009/2010 begeistert dieses Projekt über 600 Kinder in mehr als 60 Kita- und Schularbeitsgemeinschaften für den Fußball. Unter der Leitung lizenzierter Trainer erhalten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihre Leidenschaft für den Fußball zu entdecken und zu entwickeln.
Mädchenfußball
Der SV Empor Berlin, bekannt für seine umfassende Nachwuchsarbeit und sein Engagement im Breitensport, hat in den letzten Jahren auch den Mädchenfußball stark gefördert. Der Verein aus Prenzlauer Berg bietet Mädchen und jungen Frauen eine Plattform, um ihre Leidenschaft für den Fußball zu entdecken und zu entwickeln, und legt großen Wert auf die Förderung von Mädchen und Frauen im Verein. Mit qualifizierten Trainern und einem engagierten Team wird sichergestellt, dass die jungen Spielerinnen optimale Bedingungen vorfinden, um sich sportlich weiterzuentwickeln. Diese Bemühungen sind Teil eines umfassenden Konzepts, das darauf abzielt, den Mädchenfußball in Berlin zu stärken und mehr Mädchen für den Sport zu begeistert9. Mit der Unterstützung lokaler Partner und dem Engagement der Vereinsmitglieder wird der Verein in den kommenden Jahren sicherlich weitere Erfolge im Mädchenfußball feiern. Mit seiner offenen und integrativen Atmosphäre bietet er jungen Fußballerinnen die perfekte Umgebung, um ihre Träume zu verfolgen und sich sportlich zu entfalten.
Die Nachwuchsarbeit des SV Empor Berlin hat bereits einige vielversprechende Talente hervorgebracht. Ein bemerkenswertes Beispiel ist Linton Maina, der seine fußballerische Ausbildung bei Empor Berlin begann. Maina, geboren am 23. Juni 1999 in Berlin, wechselte 2011 in die Jugend des SV Empor Berlin und ging 2014 zu Hannover 96. Heute spielt er für den 1. FC Köln in der Bundesliga3. Sein Weg zeigt exemplarisch, wie der Verein junge Talente fördert und ihnen den Weg in den Profifußball ebnet.
Die kontinuierliche Präsenz der Jugendmannschaften in den höchsten Berliner Spielklassen ist ein deutlicher Indikator für die Qualität der Nachwuchsarbeit. Viele ehemalige Jugendspieler sind heute in höheren Amateurligen aktiv und tragen das bei Empor Berlin Erlernte in die Fußballwelt hinaus.

Von der BSG zum SV – Die Geschichte des SV Empor Berlin beginnt im Oktober 1949 auf dem Alexanderplatz. Im HO-Warenhaus wurde die „BSG Empor“ als Betriebssportgemeinschaft gegründet. Mit anfänglich 60 Mitgliedern in den Sektionen Boxen, Eislauf, Fußball und Handball legte der Verein den Grundstein für eine beeindruckende Entwicklung1.
Im Laufe der Jahre wuchs der Verein stetig. Bis 1989 stieg die Mitgliederzahl auf beeindruckende 4.800 an. Die zahlreichen Meistertitel und Erfolge in verschiedenen Sportarten machten die BSG Empor HO Berlin zu einer festen Größe im DDR-Sport3.
Mit der Wiedervereinigung Deutschlands stand der Verein vor neuen Herausforderungen. Ein Neuanfang als SV stand bevor. Am 27. Juni 1990 wurde der SV Empor Berlin offiziell gegründet. Mit 15 Sportabteilungen und 1.290 Mitgliedern wagte der Verein den Neuanfang in einer veränderten Sportwelt3.
Gegenwart und Zukunft: Fokus auf Nachwuchsförderung
Heute konzentriert sich der SV Empor Berlin vor allem auf die Förderung des Nachwuchses. Mit innovativen Projekten wie dem Schul- und Kitaprojekt und der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Jugendarbeit setzt der Verein Maßstäbe in der Berliner Fußballlandschaft.
Die Mitgliederzahlen des Vereins haben sich in den letzten Jahren positiv entwickelt. Aktuell zählt der SV Empor Berlin etwa 2.000 Mitglieder3, was eine deutliche Steigerung gegenüber den 1.290 Mitgliedern bei der Neugründung 1990 darstellt. Diese Entwicklung unterstreicht die Attraktivität und Bedeutung des Vereins in der Region.
Für die Zukunft hat sich der Verein ambitionierte Ziele gesetzt. Neben der Fortsetzung der erfolgreichen Nachwuchsarbeit strebt Empor Berlin eine weitere Professionalisierung der Strukturen an. Die Förderung junger Talente und die Etablierung der ersten Mannschaft in höheren Spielklassen stehen dabei im Fokus.
Infrastruktur
Verkehrsanbindung: Der SV Empor Berlin profitiert von seiner zentralen Lage im Prenzlauer Berg. Die Verkehrsanbindung ist hervorragend, mit mehreren Straßenbahn- und Buslinien in unmittelbarer Nähe. Die U-Bahnhöfe Eberswalder Straße und Schönhauser Allee sind ebenfalls fußläufig erreichbar, was den Verein für Spieler, Fans und Besucher leicht zugänglich macht.
Das Trainingsgelände des SV Empor Berlin in der Cantianstraße 24 ist das tägliche Zuhause für hunderte junger Fußballer. Hier finden sie optimale Bedingungen vor, um an ihren Fähigkeiten zu feilen und sich sportlich weiterzuentwickeln. Der Verein verfügt über mehrere Trainingsplätze, darunter auch Kunstrasenplätze, die ganzjähriges Training ermöglichen.
Der SV Empor Berlin trägt seine Heimspiele im Jahn-Sportpark aus, einer traditionsreichen Sportstätte im Herzen von Berlin. Obwohl genaue Details zur Kapazität und Ausstattung in den Quellen nicht genannt werden, bietet der Jahn-Sportpark eine ideale Umgebung für spannende Fußballspiele und eine elektrisierende Atmosphäre.
Die Kombination aus zentraler Lage, guter Verkehrsanbindung und modernen Trainingsmöglichkeiten macht den SV Empor Berlin zu einem attraktiven Anlaufpunkt für Fußballbegeisterte jeden Alters. Die Infrastruktur des Vereins bildet die perfekte Grundlage für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit und die sportlichen Ambitionen der Mannschaften.
Der SV Empor Berlin ist mehr als nur ein Fußballverein. Er ist eine Institution, die Generationen von Sportlern geprägt und Tausende von Kindern und Jugendlichen für den Fußball begeistert hat. Mit seiner beeindruckenden Geschichte, der herausragenden Nachwuchsarbeit und dem unermüdlichen Engagement seiner Mitglieder und Trainer ist der SV Empor Berlin ein leuchtendes Beispiel dafür, was ein Amateurverein leisten kann.
Die Erfolge in der Jugendarbeit, die kontinuierliche Entwicklung der Infrastruktur und das starke Engagement im Kiez machen den Verein zu einem wichtigen Bestandteil der Berliner Fußballlandschaft. Mit seinem Fokus auf die Förderung junger Talente und der Verbindung von Tradition und Innovation ist der SV Empor Berlin bestens für die Zukunft gerüstet.
Ob als junger Nachwuchsspieler, engagierter Trainer oder begeisterter Fan – der SV Empor Berlin bietet jedem die Möglichkeit, Teil einer einzigartigen Fußballfamilie zu werden. Der Verein steht für Leidenschaft, Gemeinschaft und die Förderung von Talenten – Werte, die weit über den Fußballplatz hinaus Bedeutung haben.
Für weitere Informationen besuchen Sie die offizielle Website des Vereins unter www.empor-berlin.de.
Quellen:

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